Dölling und Galitz Verlag

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Ausstellungen / Veranstaltungen

Buchvorstellung: »Mit Rohkaffee handeln«. Hamburger Kaffeeimporteure im 20. Jahrhundert.
Donnerstag, der 6. September 2018 um 18.30 Uhr
Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Speicherstadtmuseum
Am Sandtorkai 36
20457 Hamburg

Buchpräsentation mit unserer Autorin Dorothee Wierling.
Moderation: Christoph Strupp

Seit dem späten 19. Jahrhundert war Hamburg das europäische Zentrum des Kaffeeimports. Bis in die 1950er Jahre befanden sich am Sandtorkai und im Freihafen die Speicher und Kontore von über 200 Rohkaffeehändlern, die hier auf engstem Raum miteinander kooperierten und konkurrierten. Doch wer waren die Männer, die im 20. Jahrhundert von Hamburg aus ganz Europa mit Kaffee versorgten? Welchen Status hatten sie in der Stadt und welche Beziehungen in die Welt des Kaffees? Das sind einige der Fragen, denen Dorothee Wierling in ihrem neuen Buch »Mit Rohkaffee handeln. Hamburger Importeure im 20. Jahrhundert« nachgeht. Außerdem befasst sich die Historikerin mit den Normen des ehrbaren hanseatischen Kaufmanns und fragt danach, wie sich die Hamburger Kaffeehändler im Nationalsozialismus verhielten und warum es heute nur noch so wenige von ihnen gibt.

Eine Veranstaltung der Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg (FZH) in Kooperation mit dem Speicherstadtmuseum und dem Dölling und Galitz Verlag.


speicherstadtmuseum.de/veranstaltungen/buchpraesentation.html



Vortrag: Trojanisches Pferd im »Dritten Reich«?
Der kommunistische Anwalt Ernst Hegewisch und die Hamburger Wasserwerke

2. Februar 2017
um 18.30 Uhr
Der Eintritt ist frei

Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg (FZH)
Beim Schlump 83
20144 Hamburg

Vortrag von David Templin (FZH)
Moderation: Kirsten Heinsohn (FZH)

Mitten im Zweiten Weltkrieg stellten die Hamburger Wasserwerke einen Juristen ein, der zuvor mehrere Jahre im Gefängnis und Konzentrationslager gesessen hatte: Ernst Hegewisch (1881-1963), ein kommunistischer Anwalt, der während seiner Haft eine überraschende Wendung vollzog und sich zum Nationalsozialismus bekannte. Bei den Hamburger Wasserwerken stieg er zum engen Berater des nationalsozialistischen Direktors Max Lahts auf. Nach der Befreiung 1945 erklärte Hegewisch, Kommunist geblieben zu sein und sich für Verfolgte eingesetzt zu haben. Er machte sich als Verfechter der Entnazifizierung einen Namen, trat aber auch als Entlastungszeuge im Prozess gegen den »NSDAP-Kämpfer« Lahts auf.
Wie lässt sich Hegewischs oftmals widersprüchlich anmutendes Handeln einordnen und erklären? Der Vortrag wird einen Überblick über Leben und Wirken von Ernst Hegewisch geben. Im Fokus steht dabei seine Rolle im Nationalsozialismus und der Zeit nach 1945, die in David Templins jüngst erschienener Studie über die Hamburger Wasserwerke, »Wasser für die Volksgemeinschaft« (Dölling und Galitz Verlag), untersucht worden ist.

Dr. David Templin ist wissenschaftlicher Mitarbeiter der FZH. Er wurde 2015 an der Universität Hamburg mit einer Dissertation über die Jugendzentrumsbewegung der 1970er Jahre promoviert. David Templin forscht zu Jugendkulturen, sozialen Bewegungen, Stadtgeschichte, öffentlichen Unternehmen im NS und Zwangsarbeit. PD Dr. Kirsten Heinsohn ist stellvertretende Direktorin der FZH.

www.zeitgeschichte-hamburg.de/index.php/veranstaltungen/articles/Trojanisches.html



Vortrag: »Max Lahts – vom ›fanatischen Kämpfer‹ der Hamburger NSDAP zum Retter von Kommunisten?«
28. März 2017
um 18 Uhr
Der Eintritt ist frei

Gedenkstätte Konzentrationslager und Strafanstalten Fuhlsbüttel 1933–1945
Torhaus, Suhrenkamp 98
22335 Hamburg

Das Konzentrationslager Fuhlsbüttel wurde Anfang September 1933 von einem »alten Kämpfer« der NSDAP, dem neu ernannten Präsidenten des Strafvollzugsamtes Max Lahts, eröffnet. Dessen Rede bildete den Auftakt zu schweren Misshandlungen und Morden von Inhaftierten. Lahts (1897–1977), der als Klempnergeselle und Hausierer gearbeitet hatte und mit der NS-Bewegung einen steilen sozialen Aufstieg vollzog, wurde 1938 zum Direktor der Hamburger Wasserwerke GmbH ernannt. In dieser Funktion sorgte er dafür, dass mehrere, zum Teil im KZ inhaftierte Kommunisten im Betrieb eingestellt wurden – einer von ihnen wurde sogar zu seinem engen Berater. Der Vortrag wird die Biographie von Max Lahts vorstellen und dabei dessen widersprüchlich anmutendes Agieren näher beleuchten.

Ein Vortrag David Templin (FZH), dem Autor von »Wasser für die Volksgemeinschaft. Wasserwerke und Stadtentwässerung in Hamburg im ›Dritten Reich‹«.

Eine Veranstaltung der KZ-Gedenkstätte Neuengamme.



Lesung: Gert Kähler »Geheimprojekt HafenCity oder Wie erfindet man einen neuen Stadtteil?«
30. März 2017
um 19:30 Uhr
Eintritt 8 Euro

Papierhaus J. Harder
Waitzstraße 23
22607 Hamburg

Die HafenCity war ein Coup, der im Verborgenen geplant wurde. Strengste Geheimhaltung hatten die wenigen Eingeweihten, darunter der damalige Erste Bürgermeister Voscherau, für das gewaltige Projekt vereinbart, dessen Abschluss noch immer in der Zukunft liegt. Doch wäre es unter heutigen Transparenzbedingungen überhaupt begonnen worden? Die HafenCity – ein sehr reales Abenteuer und ein hochspannendes Stück Hamburger Stadtgeschichte.

Unser Gert Kähler war lange als Architekt tätig und hatte mehrere Gastprofessuren an deutschen Universitäten inne. Als Architekturhistoriker und Publizist befasst er sich intensiv mit Fragen des heutigen Städtebaus, immer auch mit Blick auf seine Geburtsstadt Hamburg. Das aktuelle Buch zur HafenCity hat der Stadtplaner Volkwin Marg herausgegeben.

Karten für die Lesung sind in der Buchhandlung (Waitzstraße 24) und im Papierhaus J. Harder erhältlich.

www.papierhaus-harder.de/termine/



Ausstellung »Architektur und Exil – Gustav Oelsner«
Eröffnung: 15. Juni 2017 um 20 Uhr
Eintritt frei

Die Ausstellung läuft vom 15. Juni bis 15. Juli 2017.
Geöffnet: Dienstag bis Freitag 12-18 Uhr, Samstag 11-14 Uhr

Galerie Renate Kammer | Architektur und Kunst
Münzplatz 11
20097 Hamburg

Begrüßung: Prof. Dr. Lisa Kosok, HafenCity Universität Hamburg

Einführung: Prof. Dr. Peter Michelis, Vorsitzender Gustav-Oelsner-Gesellschaft für Architektur und Städtebau e.V.

Gustav Oelsner wirkte vor dem Ersten Weltkrieg in Breslau und Kattowitz. Anfang 1924 wurde er zum Bausenator von Altona gewählt. Zeitgleich entstanden in Altona durch Gustav Oelsner und in Hamburg durch den Oberbaudirektor Fritz Schumacher Wohnsiedlungen und kommunale Bauten nach den Reformideen des Neuen Bauens. 1933 wurde Oelsner von den Nationalsozialisten des Amtes enthoben. Schumacher vermittelte ihm die Stelle eines städtebaulichen Beraters der türkischen Regierung in Ankara. So entkam Oelsner 1939 knapp der Verfolgung, die ihm auf Grund seiner deutsch-jüdischen Herkunft drohte. 1949 kehrte er nach Hamburg zurück und wurde an der Aufbauplanung beteiligt.


Eine Veranstaltung der Alfred Toepfer Stiftung F.V.S. in Kooperation mit der Galerie Renate Kammer und der Gustav Oelsner Gesellschaft

www.galerierenatekammer.de



Buchpräsentation »50 60 70 – Architektur aus drei Jahrzehnten im Münchner Stadtbild«
Dienstag, 27. Juni 2017 um 19 Uhr
Der Eintritt ist frei

Gemeindesaal, Kirche St. Matthäus
am Sendlinger-Tor-Platz
80336 München

Die Bauten der 50er, 60er und 70er Jahre sind Teil der Identität Münchens. Obwohl sie für das architektonische Bild der Stadt prägend sind, besteht oft wenig Bewusstsein für ihre Qualität und Bedeutung. Erstmals werden mit dieser Publikation gestaltgebende Einflüsse der Architektur zwischen 1950 und 1979 auf das Stadtbild Münchens untersucht und mit über 600 eigens für diesen Band angefertigten Fotografien und Abbildungen dokumentiert.

Begrüßung:
Prof. Dr.(I) Elisabeth Merk, Stadtebaurätin der Landeshauptstadt München
Prof. Andreas Hild, Ordinarius am Lehrstuhl für Entwerfen, Umbau und Denkmahlpflege der TU München

Einführung: Alexander Fthenakis, Herausgeber

Kontakt: dugpresse@icloud.com



Vortrag: Marc-Simon Lengowsi »Herrenlos und heiß begehrt«
Der Umgang mit dem Vermögen der NSDAP und des Deutschen Reiches in Hamburg nach 1945

11. Januar 2018
um 18.30 Uhr
Der Eintritt ist frei

Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg (FZH)
Beim Schlump 83
20144 Hamburg

Vortrag von Marc-Simon Lengowsi (FZH)
Moderation: Kirsten Heinsohn (FZH)

Was passierte eigentlich 1945 mit den riesigen Vermögensmengen, die die NS-Organisationen angehäuft hatten? Es überrascht, dass dieser Frage bis jetzt niemand nachgegangen ist, zumal das öffentliche Interesse an vergleichbaren Komplexen, wie den »Arisierungen« oder der Entnazifizierung, unvermindert anhält. Das originäre, mutmaßlich nicht direkt geraubte Vermögen der NSDAP und ihrer Gliederungen wurde dagegen lange genauso ignoriert wie das des Deutschen Reiches. Dabei ist es keineswegs selbstverständlich, an wen die beachtlichen Werte übertragen wurden, und es geschah auch nicht zufällig. Zu gewinnen gab es viel: In Hamburg ging es alleine um 197 Grundstücke aus Parteibesitz und 350 aus der Hand des Deutschen Reiches.
Um diese Vermögen setzte sofort nach der Kapitulation ein heftiges Ringen ein, in dem verschiedene Akteure der Nachkriegszeit versuchten, sich ihren Anteil zu sichern. Zu den besonders aktiven Akteuren gehörten die Bundesländer, die Bundesregierung, die neu gegründeten Gewerkschaften und private Vereine. Marc-Simon Lengowski hat diesen Prozess erstmalig am Beispiel Hamburg untersucht. Dabei beleuchtet er die Verteilungsprozesse und beantwortet die Frage, wer am meisten von diesem schwierigen Erbe profitieren konnte. Die Verteilung des NS- und Reichsvermögens wird so als wichtiger Teil der Transformation des NS-Regimes in die föderale Ordnung der Bundesrepublik Deutschland erkennbar, die unsere Gesellschaft bis heute prägt.

Unser Autor Dr. Marc-Simon Lengowski ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg (FZH). Zurzeit ist er als Lehrer an einem Hamburger Gymnasium tätig.
Die Moderatorin Kirsten Heinsohn ist die stellvertretende Direktorin der FZH.

Mit diesem Vortrag endet die Reihe »(Um) deutungen. Neueste Forschungen zur Zeitgeschichte« der FZH.

www.zeitgeschichte-hamburg.de/index.php/veranstaltungen/articles/aktuell-keine-veranstaltungen.html



The British in Hamburg 1945-1958. Vortrag von Michael Ahrens in englischer Sprache
Tuesday, 23 October 2012
19.00
Anglican Church of St Thomas Becket, Zeughausmarkt 22
Admission € 10, concessions € 5

Hamburg-based historian and journalist Michael Ahrens describes the organisation and everyday life of the British occupation in Hamburg and its protagonists as well as British-German cooperation. In his lecture, based on a recently published study, Ahrens portrays the internal constitution of the “British community” in Hamburg, with all its priorities, conflicts and problems. In addition to the little-researched first phase of the occupation in May 1945 and British organisation and infrastructure, his lecture describes varied aspects of the daily life and leisure activities of the members of the occupation, such as binational love life and contacts through clubs and associations.
Lecture in English followed by discussion and refreshments.

www.stbecket400.de



Die Briten in Hamburg. Besatzerleben 1945-1958. Zeitdokumente und Gespräch mit dem Historiker und Autor Dr. Michael Ahrens
Dienstag, 6. November 2012
Beginn: 20.00 Uhr
Ort: Kultwerk West, Kleine Freiheit 42
Eintritt: € 5, ermäßigt € 3

»Die Briten in Hamburg. Besatzerleben 1945 - 1958« ist die erste umfassende Studie, die Organisation und Alltag der britischen Besatzung und ihrer Protagonisten in Hamburg beschreibt sowie die britisch-deutsche Zusammenarbeit in einen Gesamtzusammenhang stellt. Im Kultwerk West präsentiert der Autor Michael Ahrens eine Fotoschau, stellt seine Publikation vor und führt ein Gespräch mit dem Zeitzeugen Dieter Putzier.

kultwerkwest.de/



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