Herausgeber/-in Alexander Fthenakis
Fotograf/-in Oliver Heissner

50 60 70
Architektur aus drei Jahrzehnten im Münchner Stadtbild

672 Seiten
850 Farbabbildungen
Broschur mit Fadenheftung
Format 16,5 x 27,5 cm
»DAM Architectural Book Award 2017«
ISBN 10: 3-86218-098-0
ISBN 13: 978-3-86218-098-1
48.00 €
Juni 2017
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Die Bauten der 50er, 60er und 70er Jahre sind Teil der Identität der Stadt München. Obwohl sie das Stadtbild prägen, besteht oft nur wenig Bewusstsein für ihre Qualität und Bedeutung. Vielerorts wird »kaputtsaniert« oder abgerissen; nur wenige Häuser stehen unter Denkmalschutz. In dieser ersten umfassenden Dokumentation zur Münchner Nachkriegsarchitektur untersucht Alexander Fthenakis systematisch die gestaltgebenden Einflüsse der Architektur zwischen 1949 und 1979 auf den Stadtraum Münchens.

Das Buch vereint knappe informative Begleittexte und Dokumentationsmaterial mit aktuellen Aufnah­men des Architekturfotografen Oliver Heissner und richtet sich damit an ein breites Publikum. Mit seiner Fülle an hochklassigen Fotos und einer exzellenten Gestaltung ist der schwerstgewichtige Band üppiges Augenfutter. Die sorgsam komponierten Bild­strecken führen wie auf einem Spaziergang durch die Quartiere der Stadt. Sie zeigen, welche Bauten der 50er bis 70er Jahre die Stadt München geprägt haben und es noch heute tun. In diesem Sinne ist »50 60 70« ein wertvoller Beitrag zur Schulung unserer Wahrnehmung und unseres Umgangs mit der Nachkriegs­architektur.

Der Herausgeber Alexander Fthenakis studierte Architektur in München und Madrid. Nach Stationen bei Herzog & de Meuron, Peter Zumthor und Roger Boltshauser ist er als selbstständiger Architekt und wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Entwerfen und Denkmalpflege TU München tätig. Umfangreiche Forschungstätigkeit zur Nachkriegsarchitektur. Der Fotograf Oliver Heissner studierte Bildhauerei in Italien sowie Fotografie in München. Er arbeitet als freier Fotograf. Seine Arbeiten wurden vielfach publiziert und befinden sich in öffentlichen sowie privaten Sammlungen.

»Unterschätze Bauten […] Bislang wurde den Münchner Bauwerke der 1950er, 1960er und 1970er Jahre wenig Beachtung geschenkt. Ein Buch schließt nun die Lücke und lädt zu Entdeckungsreisen durch Münchens Stadtviertel ein. […] Das Buch vereint knappe informative Begleittexte und Dokumentationsmaterial mit aktuellen Aufnahmen […] Sie sind in ihrer Fülle und Qualität sowie ihrer exzellenten Gestaltung ein unaufdringliches ›Augenfutter‹, der den Band auch für die wenig architektonisch interessierten Betrachter aufgrund der Optik fesselt. […] ein Standardwerk zur Münchner Nachkriegsarchitektur.«
Immobilienreport

»Mit seiner Fülle an hochklassigen Fotos und einer exzellenten Gestaltung ist der schwergewichtige Band […] üppiges Augenfutter. Die sorgsam komponierten Bildstrecken führen wie auf einem Spaziergang durch die Quartiere der Stadt. Sie zeigen, welche Bauten der 50er bis 70er Jahre die Stadt München geprägt haben und es noch heute tun. […] ein wertvoller Beitrag zur Schulung unserer Wahrnehmung und unseres Umgangs mit der Nachkriegsarchitektur.«
architekturfotoblog.de

»Mit dieser umfassenden Dokumentation zur Münchner Nachkriegsarchitektur öffnet Fthenakis den Blick dafür, wie die Bauten der 50er, 60er und 70er Jahre das Bild der Stadt prägen und Bestandteil der urbanen Qualität und Identität sind. […] Viele Häuser dieser Epoche sind wenig geschätzt und aus verschiedensten Gründen vom Abbruch bedroht. […] Damit die notwendige Diskussion in München verstärkt auf breiter gesellschaftlicher Ebene geführt werden kann, leistet Alexander Fthenakis mit seinem Buchprojekt […] einen wesentlichen Beitrag.«
K. Bäumler, Standpunkte

»Alexander Fthenakis als Autor und Herausgeber und der Architekturfotograf Oliver Heissner haben vier Jahre lang Bauten und Stadträume aus den 50er, 60er und 70er Jahren in der Münchner Innenstadt untersucht und mit über 600 eigens für diesen Band angefertigten Fotografien dokumentiert. Dabei haben sie nicht nur bekannte und herausragende, sondern durchaus auch alltägliche und streitbare Zeugnisse jener Jahre berücksichtigt – das ist die Stärke des Buchs. Denn oft stehen diese Nachkriegsbauten ganz selbstverständlich im Stadtraum ohne dass sie groß beachtet würden. Dabei prägen sie in München oft ganze Straßenzüge«
G. Beck, muenchenarchitektur.com

»Das […] Buch ist keineswegs nur ›verdienstvoll‹, wie man Architekturgeschichtsbücher gern nennt. Es ist vielmehr eine Augenweide und lehrt das Hinsehen als Voraussetzung des Erkennens. […] Alexander Fthenakis als Autor und Oliver Heissner als Fotograf wirkten kongenial zusammen. Makellose Fotografien zeigen die Schönheit und auch Vielfältigkeit der Architektur, die gegenwärtig durch horrenden Immobilienboom in hohem Maße bedroht ist. In zehn Spaziergängen werden die drei Jahrzehnte präsentiert, eine detaillierte Gesamtschau des Dokumentierten erschließt sich in einer sehr nützlichen Karte. Sofort möchte man loslaufen und sehen, was Autor und Fotograf entdeckt haben.«
marlowes.de

»Wer dieses Buch aufschlägt, entdeckt eine neue Stadt. Egal, ob er aus München kommt oder nicht. […] Wer das von nur wenigen Textzeilen durchstreute Fotobuch durchblättert, dem entfaltet sich München nicht als Ansammlung postkartentauglicher historischer Monumente, sondern in seiner Stadtmasse, und die leugnet ihre Entstehungszeit nicht. Der Autor und der Fotograf lieben diese Stadt, das wird offenbar, und groß ist diese Liebe: ganze 672 Seiten stark. Um soviel Zuwendung zwischen zwei […] Buchdeckel zu bringen, musste man auf Papier drucken, das nur etwa doppelt so stark ist wie eine Zeitungsseite. Doch ganz erstaunlich gut kommen Heissners Fotos darauf zur Geltung – nicht zuletzt, da ihre Farbskala ins Fahle geschoben wurde. Das alles passt, denn ›50 60 70‹ ist eine Reverenz an den Alltag, an die Stadt, wie man sie jeden Tag sieht oder sehen könnte.«
E. Wegerhoff, werk, bauen + wohnen

Aus der Jurybegründung für die Verleihung des »DAM Architectural Book Award 2017«:
»Zu sehen ist eine umfangreiche architekturfotografische Dokumentation innerhalb des Mittleren Rings – aktuell aufgenommen von Oliver Heissner. Exzellente Fotos und eine angemessene dezente Gestaltung vervollkommnen das Buch zu einer lebendigen Sehschule eines Zeitraumes. Es lädt ein zum erinnernden Studium und zur Detailbetrachtung. Ein Schwarzplan und das verwendete 60g-Papier machen das umfangreiche Werk aber auch zu einem tauglichen Begleiter für Stadtexkursionen.«
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