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Herausgeber/-in Auschwitz-Komitee in der Bundesrepublik Deutschland e.V
Das Haus brennt. Esther Bejarano spricht
Zusammengestellt von Helga Obens und Susanne Kondow-Klockow
176 Seiten
25 Abbildungen
Klappenbroschur mit Fadenheftung
Format 10,0 x 17,5 cm
ISBN 10: 3-96060-708-3 ISBN 13: 978-3-96060-708-3 15.00 € Dezember 2024
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Esther Bejarano (15.12.1924–10.7.2021) verlor durch die Nationalsozialisten ihre Familie und war als Jüdin in den Konzentrationslagern Auschwitz-Birkenau und Ravensbrück interniert. Im »Mädchenorchester von Auschwitz« spielte sie Akkordeon. Einige Jahre nach ihrer Befreiung durch die Alliierten, nach Emigration und Rückkehr aus Israel begann sie sich in Hamburg in der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes VVN zu engagieren. Sie wurde zu einer von Deutschlands bekanntesten Kämpferinnen für den Frieden und gegen das Vergessen.
Bis zu ihrem Tod war sie aktiv im Auschwitz-Komitee. Jahrzehntelang motivierte die ausgebildete Sängerin Tausende von Menschen auf Demonstrationen und eigene Konzerte, u.a. mit der Rapgruppe »Microphone Mafia«. Ihr legendäres Charisma, ihre Lebensfreude und ein ungebrochener Optimismus machten sie zu einer Brückenbauerin zwischen den Generationen und Kulturen. In diesem Buch sind Esther Bejaranos wichtigste Botschaften versammelt: Reden, Appelle und offene Briefe werden ergänzt durch Fotos aus ihrem politischen Leben. Das kleinformatige, klug und frisch gestaltete Buch ist ihr lebendiges Vermächtnis gegen Rassismus, Antisemitismus und Ausländerfeindlichkeit – aktuell wie eh und je.
Zusammengestellt von Helga Obens und Susanne Kondoch-Klockow, mit einem Beitrag von Detlef Garbe.
Herausgeber: Das Auschwitz-Komitee in der Bundesrepublik Deutschland e.V., gegründet 1986 von Überlebenden des KZ Auschwitz, ihren Angehörigen und Freund:innen, will durch Aufklärung, Bildung und Information ein würdiges Gedenken und Erinnern an die Opfer der NS-Verfolgungs- und Mordpolitik im Land der Täter erreichen.
»Mit den Reden der aufrecht streitbaren Friedensaktivistin spiegelt das Buch auch ihre ungebrochene Lebensfreude, ihr Charisma und ihre Musik wider, die sie stets nutzte im Kampf für den Frieden und gegen das Vergessen ... ›Das Haus brennt, und sie sperren die Feuerwehr aus!‹ ist nur einer von Esther Bejaranos klaren Aussagen zu aktuellen politischen Entwicklungen.«
Heike Linde-Lembke, Chaverim
»Ein inspirierendes Werk, aktueller denn je.«
Lebensart
»Eine kämpferische Stimme«
Hamburg History live
»Das Buch ist schon durch sein Äußeres geeignet, Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen … Das kleine Buch enthält den Kern ihres Lebenswerkes.«
Lothar Zieske, Ossietzky
»Buchtipp … Nachdem sie an meinem Gymnasium im Geschichtsunterricht davon erzählte, ging kein Schüler raus ins Leben, der heute nicht Toleranz und Menschlichkeit lebt.«
Simone Rickert, Der Hamburger
»Wer Esther Bejarano in ihren eigenen Worten wahrnehmen will, greift zu [diese]m ... Hier finden sich 21 Reden, elf Briefe und zehn Appelle aus den Jahren 1997 bis 2021 ihres Kampfes gegen Rassismus und Antisemitismus, mit denen sie gerade die jüngere Generation angesprochen hat. Eine Zeittafel, eine Liste der Ehrungen und ein instruktiver Beitrag Detlef Garbes ... runden das durch ein Personenregister erschlossene lesenswerte Buch ab.«
Rainer Hering, Auskunft
»Das kleine Bändchen enthält Reden, Briefe und Appelle, die Esther Bejarano (1924–2021) in den Jahren 1999 bis 2021 gehalten und verfasst hat. Diese zeugen von dem jahrzehntelangen Engagement der Ausschwitzüberlebenden Esther Bejarano für das Wachhalten des Erinnerns an die Shoa und die NS-Verbrechen und gegen Rechtsextremismus und Ausgrenzung, weltweit. Denn zum Erinnern gehörte für sie untrennbar das Handeln.«
ZHG
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