Autor/-in Sven Bardua
Herausgeber/-in Hamburgische Ingenieurkammer-Bau

Ingenieurbauführer Hamburg.
Gewerbe, Bauten für die Öffentlichkeit, Wohnen

Schriftenreihe des Hamburgischen Architekturarchivs, Bd. 37
verantwortlich Hartmut Frank und Ullrich Schwarz
320 Seiten
320 historische und Farbabbildungen
Klappenbroschur mit Fadenheftung, Lesebändchen und Karte
Format 17 x 24 cm
ISBN 10: 3-86218-094-8
ISBN 13: 978-3-86218-094-3
35.00 €
Juni 2022
in den Warenkorb


»Im Grunde genommen ist der Ingenieur, der wirklich geniale Ingenieur … poetischer Denker.« (Karl-Eugen Kurrer, 2016)

Noch nie wurde die Geschichte des Ingenieurbaus in Hamburg in systematischer Weise dargestellt. Das Buch stellt Spitzenleistungen der Ingenieurbaukunst im Kontext ihrer jeweiligen Zeit vor und liefert damit eine handliche Übersicht über die wichtigsten Projekte in Hamburg von etwa 1870 bis heute. Die Einzelbeispiele vermitteln einen guten Einblick in die bautechnische Entwicklung der letzten 150 Jahre insgesamt, detailliert dokumentiert und verständlich erklärt.

Auf dem Gebiet des Ingenieurbaus spielte Hamburg schon im 19. Jahrhundert in Europa in der ersten Liga; das war schon zu Zeiten des englischen Ingenieurs William Lindley so, der mit Projekten des Eisenbahnbaus, der Wasserversorgung und des Hafenausbaus großen Anteil an der Entwicklung Hamburgs zur modernen Hafen- und Industriestadt hatte. Auch der Konstrukteur des Pariser Eiffelturms, Gustave Eiffel, war in Hamburg tätig. Natürlich fallen die Klassiker des Ingenieurbaus – Tunnel, Brücken, Straßen, Türme und in Hamburg der Hafenbau und Hochwasserschutz – ins Auge, sie prägen den öffentlichen Raum. Gleiches gilt jedoch für den Hochbau, in dem Ingenieure aus verschiedenen Fachdisziplinen eine unentbehrliche Rolle spielen. Rund 60 zum Teil spektakulären Hochbauten – vom »Hotel Atlantic« bis zur ElbphiIharmonie, vom Michel bis zur Alsterschwimmhalle (»Schwimmoper«) – widmet sich das vorliegende reich bebilderte Buch. Ein zweiter Band befindet sich in Vorbereitung.

Autor Sven Bardua ist freiberuflicher Journalist und Chef vom Dienst bei der Zeitschrift »Industriekultur«. Sein Publikationsschwerpunkt ist Technik- und Wirtschaftshistorie.

»57 fundierte und gut lesbare Artikel stellen exemplarisch Bauprojekte aus den letzten 150 Jahren vor. Sie sind der Kern des Buches und gehen weit über das hinaus, was die meisten Führer bieten. Weil Bardua nur relativ wenige Projekt zeigt, hat er entsprechend viel Platz. Die Texte können auf angenehme Weise in die Details gehen, die Bebilderung ist großzügig und wartet mit fantastischen historischen Bildern und Baustellenfotos auf. Vortexte benennen prominent die Spezifiken der Projekte, die Beteiligten werden detailliert aufgelistet, ebenso die verwendete Literatur. Obendrauf verweist das Buch bei einigen Bauten auf Vergleichsbeispiele aus dem Hamburger Kontext. Schließlich gibt es noch einen fulminanten, 50-seitigen Anhang mit Biographien, Literatur und diversen Registern, wie man sie in dieser Gründlichkeit nur selten sieht.«
Gregor Harbusch, baunetz.de

»Spannend: die erste systematische Dokumentation ingenieurtechnischer Spitzenleistungen, mit 57 zum Teil spektakulären Bauwerken.«
Hamburger Wirtschaft

»Ingenieure sind die vergessenen Helden der architektonischen Wunderwerke. Sie berechnen Statik, Wirtschaftlichkeit und Tragfähigkeit ds Baugrunds. Aber sie konstruieren auch Bauwerke von hohem ästhetischen Reiz: elegante Brücken, weit geschwungene Bahnhofshallen oder lichtdurchflutete Gewächshäuser. Für alle, die einen Einblick in dieses wenig erforschte Kapitel der Technikgeschichte suchen, gib es bisher wenig Literatur. Nun ist ein neuer Führer zu den Ingenierbauten Hamburgs erschienen – über Stahlskelettte, Kuppelkonstruktionen und – natürlich – die Elbphilharmonie«
Ursula Storost, Deutschlandfunk

»Frisch erschienener Bauführer eröffnet neue Blicke auf die Hansestadt und ist eine versteckte Hommage an Ingenieure ... Akribisch und kompetent nähert sich Autor Sven Bardua mit der Ingenieurkammer Meisterleistungen in Hamburg und fördert einiges zutage, was bislang verborgen war. Herausgekommen ist eine beachtliche Pionierleistung über die Kunst des Hamburger Bauens ... ein spannendes Nachschlagewerk und nutzerorientiert – auf zwei Karten sind die besprochenen Bauten eingezeichnet. Schon jetzt ist ein zweiter Band in Vorbereitung, der sich Brücken, Hafenbau und Kraftwerken widmen will ... Nach Lektüre des ersten Bandes darf man sich auf den zweiten freuen.«
Matthias Iken, Hamburger Abendblatt

»Sehr lesenswert ... Die insgesamt 57 Einzelbeispiele bieten eine Übersicht über die wichtisten Hamburger (Hochbau-)Projekt und vermitteln zugleich einen Einblick in die bautechnische Entwicklung der vergangenen 150 Jahre. Das Ganze ist höchst verständlich formuliert ... und empfiehlt sich ... nicht nur zur Vorbeitung der nächsten Hansestadt-Exkursion.«
Brückenbau

»Zeigen, was man kann - Höchste Zeit, dass mit dem Ingenieurbauführer Hamburg endlich einmal vorgeführt wird, welchen enormen Anteil Ingenieure am Bild einer Stadt haben! ... Allein dafür lohnt es, den dicken Ingenieurbauführer immer wieder in die Hand zu nehmen, durchzublättern, sich überraschen zu lassen und immer wieder mal hängenzubleiben und sich – wie in einem Lexikon – mal hier, mal da in die Einzelbeiträge zu den insgesamt 56 vorgestellten Hamburger Bauten zu vertiefen ... Fazit: Unbedingt reinschauen und lesen – und gespannt auf den nächsten Band warten, denn dieser erste widmet sich nur einer Hälfte der Ingenieurbaukunst, nämlich den Bereichen Gewerbe, Bauten für die Öffentlichkeit, Wohnen.«
Wilfried Dechau, marlowes.de

»Teil 1 über Hochbauten liegt nun vor und kann sich des seltenen Verdienstes rühmen, die Arbeit der Ingenieure hinter den Architekten sichtbar zu machen ... in beeindruckender Sachkunde«
Gesellschaft für Ingenieurbaukunst, Schweiz

»Angesichts der Vielfalt und Qualität ihrer [Hamburgs] Werke staunen selbst Fachleute ... Der Hambuer Ingenieurbauführer stellt nun [60 in Band 1] bautechnisch wichtige Bauten und Systeme zum ersten Mal in einem Nachschlagewerk vor, indem er ihre Funktion und ihr bautechnisches Konzept erklärt. Damit eröffnet er einen komplett neue Blick auf die örtliche baukultur seit Mitte des 19. Jahrhunderts.«
IRB Fraunhofer-Informationszentrum Raum und Bau
drucken