Herausgeber/-in Gabriele Schärer
Herausgeber/-in Bernhard Giger
Fotograf/-in Peter Dammann

Das weiße Pferd.
Peter Dammann. Fotografien

Mit Texten von Peter Dammann und Brigitte Hürlimann
328 Seiten
250 Farb- und Duplexabbildungen
deutsch/englisch
Halbleinenband mit Fadenheftung
Format 24 x 32 cm
ISBN 10: 3-86218-122-7
ISBN 13: 978-3-86218-122-3
58.00 €
Dezember 2019
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»Die Schönheit der Aufnahmen unterstreicht die Würde der Dargestellten.«
Gabriele Betancourt Nuñez

Der Fotograf Peter Dammann war keiner, der schnell mal irgendwohin reiste und dann wieder weg war. Ob Straßenjunge oder Primaballerina, Boxer oder Kadett – er wartete den Auftritt seiner Protagonisten geduldig ab, um »den Raum hinter der Bühne« zu betreten und eine Beziehung zu seinen Protagonisten aufzubauen. Seine Fotografien zeigen oft schwierige, manchmal alptraumhafte Lebensumstände, in Russland, Rumänien, Palästina, Westbank, Venezuela, überall auf der Welt.

Immer aber erzählen sie von Hoffnung, Würde und dem unbedingten Willen, das Leben selbst zu gestalten. »Wenn du Geschichten über Menschen fotografierst, dann ist das Wichtigste, dass du die Menschen liebst«, sagte Peter Dammann. Wer seine Bilder betrachtet, findet sich tatsächlich auf Augenhöhe mit den Fotografierten, wird Teil ihrer Geschichte. Viele der herausragenden und preisgekrönten Bilder Dammanns zeigen Kinder oder junge Menschen. »Das weiße Pferd« ist deshalb auch ein empathischer Blick auf das Thema Adoleszenz.

Peter Dammann (1950 – 2015) studierte Fotografie an der HFBK Hamburg. Er lebte in Bern und Hamburg. Schwerpunkt seiner fotografischen Projekte waren sozial engagierte Reportagen, v.a. in Mittelosteuropa und Nahost. Seine Arbeiten wurden in Ausstellungen und Zeitschriften (u.a. mare, Stern) publiziert und mehrfach ausgezeichnet.

Die Herausgeberin Gabriele Schärer ist Filmregisseurin. Sie war mit Peter Dammann verheiratet. Bernhard Giger ist Fotograf, Journalist und Filmemacher und leitet das Kornhausforum in Bern.

»Seine [Dammanns] Bilder sind weich, vorsichtig; sie sind auch geduldig, langsam, nie inszeniert und daher eindringlich. Sie sind genau und empathisch. … Peter Dammann arbeitete, weil er so war: etwas entdecken, was einen ganz und gar ergreift. Und dann machen, einfach machen, weil man es machen muss. … Die Arbeiten kreisen immer wieder um ein Thema: das Kind, der junge Mensch auf dem Weg ins Leben.«
F. Keil, Der Bund
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