Herausgeber/-in Brigitte Mang für die Kulturstiftung Dessau-Wörlitz

Dendrologischer Atlas der Wörlitzer Anlagen
280 Seiten
68 Detailkarten, 70 Farbabbildungen
Hardcover mit Fadenheftung
Format 16,5 x 23 cm
Aktualisierte Neuauflage
ISBN 10: 3-86218-131-6
ISBN 13: 978-3-86218-131-5
34.00 €
Juni 2020
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Der ab 1764 gestaltete Wörlitzer Park stellt ein historisches Gartenkunstwerk von Weltrang dar, das seit dem Jahr 2000 als Bestandteil des Gartenreichs Dessau-Wörlitz zum UNESCO-Welterbe gehört. Hier wurden besonders frühzeitig auf dem europäischen Kontinent die in England aufgekommenen Gestaltungsprinzipien des landschaftlichen Stils praktiziert.

Wesentliche Motivation dieser neuen Richtung war das Streben nach Vielfalt und Abwechslung, vor allem in der Kombination unterschiedlicher Arten und Formen von Gehölzen und anderen Pflanzen. Die Wörlitzer Anlagen galten schon zu Lebzeiten ihres Schöpfers, des Fürsten Leopold III. Friedrich Franz von Anhalt-Dessau (1740 – 1817), wegen ihres reichen Bestandes an Gehölzarten als Sehenswürdigkeit und Bildungsstätte. Bereits der ältesten Beschreibung des »Englischen Gartens zu Wörlitz« von August von Rode (1788) war ein Verzeichnis der hier kultivierten Pflanzenarten angefügt. Informationen zum vorhandenen Artenspektrum von A wie Abies cephalonica (Griechische Tanne) bis Z wie Zelkova serrata (Japanische Zelkove) zu liefern und das Auffinden des jeweiligen Gehölzes im Park zu ermöglichen, ist auch die Intention des neuen »Dendrologischen Atlas der Wörlitzer Anlagen«.

Die Kulturstiftung Dessau-Wörlitz betreut die Kernbereiche des UNESCO-Welterbes Gartenreich Dessau-Wörlitz im Bundesland Sachsen-Anhalt. Dabei handelt es sich um fünf Schlösser mit den dazugehörigen Gärten, zahlreiche denkmalgeschützte Einzelbauwerke sowie 7.000 Hektar Wald und landwirtschaftliche Flächen.

Bearbeitet von Jörgen Ringenberg, Ludwig Trauzettel, Sebastian Doil und Michael Keller

»Ein herausragendes Beispiel für die Umsetzung philosophischer Prinzipien der Aufklärung in einer Landschaftsgestaltung, die Kunst, Erziehung und Wirtschaft harmonisch miteinander verbindet«
Aus der Begründung für die Auszeichnung als UNESCO-Welterbe
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