Herausgeber/-in Fritz-Schumacher-Institut

Fritz Schumacher. Kulturpolitik eines Baumeisters
280 Seiten
170 Farbabbildungen
Halbleinenband mit Fadenheftung und Lesebändchen
Format 18 x 24 cm
ISBN 10: 3-86218-161-8
ISBN 13: 978-3-86218-161-2
38.00 €
Oktober 2022
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»Seine wichtigsten Gedanken, ermisst man, was das bedeutet?«
Gustav Oelsner über Fritz Schumachers letztes Buchprojekt, 1952

Fritz Schumacher (4.11.1869 – 5.11.1947) war ein weltweit anerkannter, bedeutender Theoretiker, Städtebauer und Architekt. Von 1909 bis 1933 war er Bau- bzw. Oberbaudirektor der Stadt Hamburg. In dieser Zeit hat er die Geschicke der Hansestadt in den Bereichen Architektur, Städtebau und Baukultur bestimmt und nachhaltig geprägt. In Schumachers Nachlass befinden sich alle wichtigen Teile für ein Buch, das er nach seinem Abschied aus dem Amt publizieren wollte. Er plante das Werk als letzte konzentrierte Gesamtschau seines architektonischen, städtebaulichen, künstlerischen und literarischen Schaffens. Struktur und Inhalte des Buches legte er darum selbst fest.

Die Bemühungen zur Veröffentlichung setzten 1939 ein, führten aber trotz größter Anstrengungen auch seiner Anhängerschaft bis heute nicht zum Erfolg. Vorarbeiten und Manuskript verschwanden in seinem Nachlass, der heute in der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg aufbewahrt wird. Das Fritz-Schumacher-Institut macht dieses Vermächtnis des großen Hamburger Baumeisters und Kulturpolitikers jetzt zugänglich. Das Buch präsentiert seine wichtigsten Werke und Ideen in der von ihm eigens gewählten komprimierten Form in Text und Bild. Es schafft so einen einzigartigen Zugang zum Schaffen dieses großen Hamburgers.

Herausgeber:innen Das Fritz-Schumacher-Institut wurde 2003 in Hamburg gegründet zum Zwecke der Förderung und Erforschung der Entwicklungen auf den Gebieten der Stadtentwicklung, des Städtebaus, der Architektur und Baukultur. Dr. Dieter Schädel ist Geschäftsführer, Gisela Schädel wissenschaftliche Mitarbeiterin des Instituts.
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