Autor/-in Michael Batz
Autor/-in Gert Kähler

ChilehausStory
100 Jahre einer Hamburger Legende
296 Seiten
350 historische und Farbabbildungen,
Hardcover mit Fadenheftung und Lesebändchen
Format 15,6 x 22 cm
ISBN 10: 3-96060-702-4
ISBN 13: 978-3-96060-702-1
34.00 €
Mai 2024
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Seit 2015 zählt das Chilehaus, Hamburgs spektakuläres Wahrzeichen, mit dem Lagerhauskomplex der Speicherstadt zum UNESCOWelterbe. Die expressionistische Backstein-Ikone des Architekten Fritz Höger ist Deutschlands bekanntestes Kontorhaus und gilt bis heute als Meilenstein der Baugeschichte. 1922 – 1924 erbaut im Auftrag des im kolonialen Chile reich gewordenen »Salpeterbarons« Henry B. Sloman, steht das stadtbildprägende Gebäude mit seiner genialen Linienführung und vielzitierten Schiffsbug-Spitze für die hanseatische Moderne. Michael Batz zeichnet zum 100. Jubiläum nun erstmals eine Chronologie seiner Nutzung auf Grundlage von dokumentarischen Recherchen. Entstanden ist so ein kenntnisreiches und fesselndes Porträt der Innenseite des Jahrhundertbaus. Batz gibt Einblicke in die Stadtentwicklungspolitik seit dem Abbruch der einstigen Hamburger Altstadt und versammelt spannende Geschichten der im Haus oft über Jahrzehnte ansässigen Firmen und Menschen.
Architekturhistoriker Gert Kähler liefert dazu einen Abriss der Baugeschichte.


Namen wie Krupp, Bd. Blumenfeld, Charles Hosie, Budnikowsky, Pulvermann, Wolsdorff sind mit dem Haus ebenso verbunden wie SPIEGEL TV, das Pianohaus Bechstein oder die legendäre »Weinhexe «. Die Epoche des »Dritten Reichs« mit Arisierungen jüdischer Unternehmen wird ebenso beleuchtet wie die Nachkriegszeit mit ihren Kontinuitäten. Eine üppige Bebilderung mit zum Teil unbekannten historischen Abbildungen schließt den Bogen der Erzählung bis in die Gegenwart dieses – heute im Eigentum der Union Investment Real Estate befindlichen – sehr lebendigen Denkmals.

Autor Michael Batz ist Theatermacher, Lichtkünstler und Autor (u.a. »Das Haus des Paul Levy. Rothenbaumchaussee 26« und »NULL UHR NEUNZEHN«) in Hamburg. Zu seinen vielbeachteten Arbeiten zählen Projekte der Erinnerungskultur, u.a. für die Hamburgische Bürgerschaft, und internationale Lichtinszenierungen wie die Biennale »Blue Port«.

»Architektur-Ikone ›Chilehaus‹ wird 100 Jahre alt. Zum Jubiläum hat der Historiker und Lichtkünstler Michael Batz die Geschichte des architektonischen Meilensteins erforscht und im Archiv verschollen geglaubte Baupläne entdeckt – Belege eines längeren kreativen Prozesses.«
NDR, hamburgjournal

»Eine Chronologie der Nutzung des Hauses auf Grundlage von dokumentarischen Recherchen … Anhand zahlreicher historischer Dokumente und 350 Fotos macht [Batz] die bewegte Geschichte des Hauses sichtbar. Besonders interessant sind zudem die architektonischen Entwürfe Högers und des konkurrierenden Architekturbüros Puls und Richter, die bislang übersehen im Keller des Chilehauses lagerten.«
moderne regional

»Überraschendes im Weltkulturerbe«
Hamburger Abendblatt

»Der hochwertig aufgemachte und reich bebilderte Band ist eine bibliophile Hommage nicht nur an eines der faszinierendsten Gebäude Hamburgs, sondern ganz Deutschlands! Ein Muss für alle, die Hamburg kennen und lieben sowie für alle, die eines der bemerkenswertesten Architekturdenkmale und seine Geschichte kennen lernen wollen!«
Bücherrundschau

»Üppige Bebilderung, u.a. mit bisher unveröffentlichten Abbildungen und Infokästen«
cube

»Autor Michael Batz hat sich aber besonders für die Menschen interessiert, die früh im Chilehaus ihr Geschäft betrieben haben ... Das Chilehaus ist auch heute noch eine Aushängeschild für das Tor zur Welt.«
RTL Nord TV

»Man sollte meinen, zu einem der spektakulärsten Bauwerke der 1920er Jahre sei schon vor 100 Jahren alles akribisch dokumentiert worden. Nicht so. Im Keller fand Batz eine offenbar seit Jahrzehnten unbeachtete Sammlung von Kartonhülsen, die frühe Entwürfe, auch von Architekt Fritz Höger, enthielten: sehr viel klassischer und verputzt hätte der Bau vielleicht ausgesehen, wenn nicht Bauherr und Kaufmann Henry B. Sloman eine ordentliche Ladung Klinker zum günstigen Preis erstanden hätte. Eine von vielen Geschichten im knapp 300 Seiten starken Werk über eines der schönsten Kontorhäuser unserer Stadt und seine vielen Mieter.«
Der Hamburger
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