Autor/-in Konstanty Gutschow
Autor/-in Hermann Zippel
Herausgeber/-in Markus Jager

UMBAU
Fassadenveränderung, Ladeneinbau, Wohnhausumbau, Wohnungsteilung, seitliche Erweiterung, Aufstockung, Zweckveränderung, Planung und Konstruktion
152 Seiten
über 400 Abbildungen
Klappenbroschur mit Fadenheftung
Format 22,5 x 29 cm
Reprint von 1932 mit einem Vorwort von Markus Jager
ISBN 10: 3-96060-703-2
ISBN 13: 978-3-96060-703-8
30.00 €
April 2024
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Dieses Buch erschien erstmals im Jahr 1932. Es gilt als das erste Buch, das sich dem Thema Umbau systematisch widmete. Vorgestellt wird ein breites Panorama an Umbau-Strategien. Sie reichen von Fassadenumgestaltungen und Grundrissveränderungen über Anbauten und Aufstockungen bis hin zu Umnutzungen von städtebaulichen Ensembles. In dieser Systematik ist es zeitlos aktuell.

Darüber hinaus ist das Buch auch ein Kompendium von Umbau-Projekten, die während der Zeit der Weimarer Republik realisiert wurden. So dokumentiert es jenes Kapitel des Neuen Bauens, dessen Existenz in den gängigen Narrativen der Moderne kaum vorkommt. In einem ausführlichen Vorwort schildert Markus Jager die Entstehungsgeschichte des Buches und erläutert dessen Relevanz vor dem Hintergrund der aktuellen Umbau-Debatte.

Der neue Herausgeber Markus Jager ist Professor für Bau- und Stadtbaugeschichte an der Leibniz Universität Hannover. Er lehrt, forscht und publiziert zu Architektur, Stadt und Gartenkunst in Geschichte und Gegenwart. Die Transformationsgeschichte bildet einen Schwerpunkt seiner Forschung und Lehre.

»Dieses wertvolle Buch muß jeder Baugestalter unbedingt in seiner Bücherei haben.«
Deutsche Bauzeitung, 1932

»Vergessener Klassiker neu herausgegeben ... Von der Geschichtsschreibung lange übersehen: Umnutzen, Aufstocken und Anbauen waren schon in der klassischen Moderne relevante Aufgaben. Wussten Sie beispielsweise, dass Protagonisten wie Erich Mendelsohn, Otto Haesler oder Martin Elsaesser sich damals intensiv mit Umbauten beschäftigt haben? Ihre Projekte fanden 1932 neben vielen anderen Eingang in das erste systematische Standardwerk zum Bauen im Bestand. Jetzt wurde es neu aufgelegt.«
Deutsche Bauzeitung, 2024

»Es ist erhellend, in die breit dokumentierte Praxis des Umbaus der Zwischenkriegszeit einzutauchen. Man findet ... nicht nur ›vorbildliche‹ Beispiele, sondern die ganze, manchmal architektonisch durchaus ambivalente Bandbreite an Umbauten, darunter viele Purifizierungen historistischer Fassaden. Bekanntlich spielte der Umbau in den folgenden Jahrzehnten eine untergeordnete Rolle. Das Buch sollte deshalb nicht als Auftakt einer architektonischen Transformationskultur missverstanden werden, sondern als hochinteressantes Zeitdokument, das Potenziale aber auch mache Irrwege des Umbauens exemplifiziert.«
Gregor Harbusch, BauNetz

»In dieser Systematik ist es zeitlos aktuell. Darüber hinaus ist das Buch auch ein Kompendium von Umbauprojekten, die während der Zeit der Weimarer Republik realisiert wurden. So dokumentiert es jenes Kapitel des Neuen Bauens, dessen Existenz in den gängigen Narrativen der Moderne kaum vorkommt.«
Bausubstanz
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